Ein Chemikalienschutzanzug (CSA) kommt innerhalb der Feuerwehr immer dann zum Einsatz, wenn der Träger komplett von seiner Umwelt isoliert werden muss, so dass er in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierter Umgebung arbeiten kann.

Diese der Art der Schutzausrüstung wird so z. B. bei Gefahrgutunfällen benötigt, zu denen der Gefahrgutzug der Feuerwehr Salzgitter alarmiert wird.

Um für einen möglichen Ernstfall gewappnet zu sein, fand im März 2018 ein sogenanntes Gewöhnungstragen des Chemikalienschutzanzuges auf der Hauptfeuerwache in Lebenstedt statt.

Bei diesem Termin, der mindestens einmal jährlich durchgeführt werden muss, nahmen diesmal die Teileinheiten Messen und Spüren (Lichtenberg), ABC-Einsatz (Beinum)und Dekontamination (Gebhardshagen) teil.

Bei der diesjährigen Trageübung mussten kleine Aufgaben bewältigt werden, bei denen die Fingerfertigkeit mit den Schutzhandschuhe sowie eine leichte körperliche Belastung im Vordergrund stand.
Nach einer kurzen Einweisung durch den Zugführer, rüsteten sich 3ér Trupps mit Atemschutzgerät und Chemikalienschutzanzug CSA aus.

Zuerst musste ein Schaummittelbehälter mit einem Seil die Rampe heraufgezogen werden. Danach musste jeder einen B-Schlauch aus- und wieder einrollen.

Im Werkstattbereich wurde am Schraubstock eine Flanschverbindung mit Dichtung hergestellt. Auch diese vermeintliche leichte Aufgabe gestaltet sich mit der eingeschränkten Sicht und den Handschuhen als nicht ganz so einfach.

Nach 25-30 Minuten hatten alle Teilnehmer die Aufgaben erfolgreich absolviert.

Den Teilnehmern war nach dieser kurzen Einsatzzeit die Anstrengung anzusehen, da in diesem Schutzanzug ein besonderes Klima vorherrscht.

Nach einer kleinen Stärkung und einer Nachbesprechung ging es dann für alle Kameraden in das wohlverdiente Wochenende.

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