Bereits zum neunten Mal lud die freiwillige Feuerwehr Bruchmachtersen am 1. Mai alle Dorfbewohner und deren Familien und Freunde zu einem KUBB Familienturnier im Kirchgarten ein. Bei dem auch als Wikinger Schach bekannten Spiel geht es darum, die Bauern des Gegners durch gezielte Würfe mit Wurfhölzern umzuwerfen, bevor ein Angriff auf den König durchgeführt werden kann um das Spiel zu entscheiden. Wie auch schon in den vergangenen Jahren fanden sich viele interessierte Teams, die in den Wettstreit um die Wurst eintreten wollten. So konnte mit insgesamt 28 Teams aus jeweils zwei bis sechs Spielern ein faires und geselliges Turnier durchgeführt werden. Ortsbrandmeister Patrick Probst ist begeistert über den Zustrom aus dem gesamten Dorf und freut sich, dass an diesem Turnier Jung und Alt gemeinsam viel Spaß haben kann. Im Laufe des Turniers konnte sich das Team „Poliwehr“ an die Spitze kämpfen und die Spiele für sich entscheiden.  Gefolgt vom Team „BAAM“ auf dem zweiten und dem Team „Die Romulas“ auf Platz drei. Ortsbrandmeister Probst freute sich besonders über die Begeisterung der zahlreichen Gäste und kündigte schon heute das Jubiläum der Spiele im nächsten Jahr an.

Anfang März beehrte eine historische Dampflok den Bahnhof in Ringelheim

Die Freiwillige Feuerwehr Ringelheim half beim Betanken des Wassertanks der Dampflok.

Zum Einsatz kamen 2  C-Schläuche, die gleichzeitig 20 Minuten lang Wasser in die Tanks beförderten.

Zahlreiche Zuschauer begleiteten die Aktion interessiert.

Nach Aufnahme des neuen Wasservorrates konnte die Dampflok ihr Fahrt fortsetzen.

Das Thema Funkausbildung, genauer gesagt eine Funkübung, stand im Februar auf dem Ausbildungsplan der FF Reppner.

Die Funkübung orientierte sich diesmal an dem Spiel des Jahres von 1983, Scotland Yard. Dort wird Mr. X von Scotland Yard gejagt und muss festgenommen werden. Ein Spielzug auf ein anderes Positionsfeld
wird mit Angabe des gewählten Verkehrsmittels vorgenommen. Mr. X Position wird sich allerdings
nur sporadisch zeigen.

In der Funkübung gibt es eine Leitstellengruppe, eine Mr. X Gruppe sowie mehrere Scotland Yard
Gruppen, die Verständigung läuft über verschiedene Funkrufgruppen. Die Gruppen können nur über
die Leitstellengruppe kommunizieren und die Spielzüge werden immer an die Leitstelle mit einem Code
übermittelt.

Die Leitstelle hat die Aufgabe, den Code zu dekodieren, den Spielzug zu dokumentieren
um dann die neue Position wiederum codiert an die anderen Gruppen weiterzuleiten. Allen
Beteiligten wurde durch die Übung klar, dass die Kommunikation wohlüberlegt und gut organisiert
stattfinden muss.

Mit viel Spaß aber auch etwas Frustration in der Chaosphase wurde das Lernziel
des richtigen Funkens und der ordnungsgemäßen Dokumentation erreicht.

Schöner Nebeneffekt: Nach einem Facebookeintrag erhielt die FF Reppner innerhalb der ersten 5 Tage  mehr als 100 Anfragen von Feuerwehren und anderen Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Spielunterlagen wurden daraufhin überarbeitet und konnten den Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Unsere Freiwillige Feuerwehr Bad hat Anfang des Jahres ihren eigenen Imagefilm veröffentlicht. Hier geht es zum Originalbeitrag.

 

Am Samstag den 06.10.2018 um 9.00 Uhr hieß es ,,Alarm für die Werkfeuerwehr der Robert Bosch GmbH“.

Im Entsorgungszentrum des Betriebes ist eine Palette mit Gefahrstoff bei Rangierarbeiten mit einem Gabelstapler umgefallen und giftiger Stoff ausgetreten. Aufgrund der Gefahr forderte der Einsatzleiter der Werkfeuerwehr Bosch den Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter an. Dieser, bestehend aus fünf Ortsfeuerwehren und 8 Fahrzeugen, rückte zu Bosch an.

Vor Ort hieß es dann den Gefahrenbereich großräumig abzusperren, den auslaufenden Gefahrstoff aufzufangen und weiteres Auslaufen zu unterbinden. Parallel lief der Aufbau der Dekontamination, um die eingesetzten Kräfte und Geräte im Anschluss reinigen zu können.

Bereits eine Stunde später erfolgte ein weiterer Alarm für die Werkfeuerwehr:

Im Kesselhaus des Betriebes lief eine Brandmeldeanlage auf. Beim Eintreffen der Werkfeuerwehr wurde diese durch einen Mitarbeiter informiert, dass Monteure im Kellergeschoß Schweißarbeiten durchgeführt hatten. Hierbei kam es zur einer Verpuffung mit Feuerentwicklung und  7 Mitarbeiter wurden vermisst.

Aus diesem Grund wurde Vollalarm für den Löschbezirk West ausgelöst und weitere 6 Ortsfeuerwehren rückten zu der Fa. Bosch aus. Gemeinsam mit der Werkfeuerwehr wurde die Menschenrettung und anschließend die Brandbekämpfung durchgeführt.

Beide Übungssituationen wurden vom Leiter der Werkfeuerwehr Bosch Herbert Zimmermann, dem Leiter des Gefahrgutzuges Michael Stritzke und dem stellvertretenden Löschbezirksführer West Patrick Probst ausgearbeitet. Ziel der Großübung war es, den Ausbildungsstand der verschiedenen Fachzüge, sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation unter vielen Kräften zu überprüfen und zu verbessern.

Insgesamt wurden bei der Übung 11 Ortsfeuerwehren des Löschbezirks West und Ost sowie die Werkfeuerwehr Robert Bosch GmbH eingesetzt. Rund 110 Einsatzkräften mit 17 Einsatzfahrzeuge nahmen an der Übung teil.

Die Anspannung war den Kindern deutlich anzusehen als Kinderfeuerwehrwartin Kerstin Behrens die Begrüßung durchführte, die Einteilung vornahm und den Ablauf erklärte.

An verschiedenen Stationen mussten die Kinder ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Bei der Prüfung der Flämmchenstufen und der Kinderflamme geht es um Fragen rund um die Feuerwehr:

  • Wie wird der Notruf eigentlich richtig abgesetzt und wie verhalte ich mich, wenn es bei mir zu Hause zu einem Brand kommt?
  • Kennen Sie alle Bestandteile der Schutzkleidung eines Feuerwehrmannes/ einer Feuerwehrfrau? – Für die Kinder der Kinderfeuerwehr kein Problem.

Eine weitere Station war die Erste Hilfe. Hier legten einige Kinder einen 1A Druckverband an. Auch bei der Stabilen Seitenlage und dem Auffinden einer Person wusste jeder genau was zu tun ist. Ortsbrandmeister Benjamin Staab zeigte sich sichtlich begeistert.

Auch praktisch ging es zur Sache. So musste an einer Station ein Ball von einer Pylone gespritzt und an einer weiteren ein kleiner Löschangriff absolviert werden.

Der sichere Umgang beim Entzünden einer Kerze sitzt bei allen Kindern.

Zum Schluss versammelten sich alle Kinder mit ihren mitgebrachten Eltern, Bekannten und Freunden in der Fahrzeughalle.

Nach ein paar dankenden Worten durch den Ortsbrandmeister übernahm die Stadtkinderfeuerwehrwartin die Auszeichnungen.

Flämmchen 1 – 4 Kinder
Flämmchen 2 – 9 Kinder
Flämmchen 3 – 13 Kinder
Flämmchen 4 – 6 Kinder + 1 Kind Heerte

3 Kinder aus Salzgitter Bad erreichten durch ihre Leistungen die sogenannte Kinderflamme. Die Kinderflamme ist die höchste Auszeichnung, die aktuell in der Kinderfeuerwehr erreicht werden kann.

Als Prüfer standen zur Verfügung: Stadtkinderfeuerwehrwartin Stefanie Kiwitt, Sabrina Lindemann, Kinderfeuerwehrwartin Heerte Marita Hagenstein.
Unterstützt wurden diese durch die Kameradinnen und Kameraden aus Gebhardshagen und Salzgitter Bad.

Mit Stolz sah Kinderfeuerwehrwartin Kerstin Behrens nach der Ehrung in alle Gesichter und lud zum gemeinsamen Ausklang dieser tollen Prüfung zu Würstchen und Getränken ein.

Eine gemeinsame Alarmübung führten die Wehren aus Bad und Gitter im September durch:

Das Szenario:

An einem frühen Freitagabend ereignet sich im Bereich Kurze Wanne Ecke Kreuzacker in SZ-Bad ein schwerer Verkehrsunfall zwischen 2 beteiligten Fahrzeugen.
Aufgrund einer enormen Einsatzlage im Stadtgebiet sind die Feuerwachen 1 und 2 mit mehreren Ortsfeuerwehren in weiteren Einsätzen gebunden.
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Bereits zum 19. Mal wurde in diesem Monat die Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ durch den Landesfeuerwehrverband (LFV) und dem Land Niedersachsen verliehen. Insgesamt 22 Unternehmen aus ganz Niedersachsen, die sich im besonderen Maße zum Wohle der Feuerwehren einsetzen, wurden im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in der Landeshauptstadt Hannover vom Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius und von LFV-Präsident Karl-Heinz Banse mit der begehrten Plakette ausgezeichnet.
Der Stadtfeuerwehrverband Salzgitter hat die Firma Cargill aus Salzgitter für diese Auszeichnung vorgeschlagen, die diese dankend annahm. Der Stellvertretende Betriebsleiter Marijan Culina bestätigte das die Firma Cargill auch weiterhin für die Feuerwehr Salzgitter zur Verfügung stehe. Die Firma Cargill unterstützt die Feuerwehr Salzgitter seit vielen Jahren in der Kinder und Jugendarbeit, Freistellung und Förderung von Mitarbeitern in der Feuerwehr und bietet das Firmengelände für Übungen an.
Die Firma Cargill ist neben Firma Köln und Volkswagen, die dritte Firma Salzgitters die mit der Förderplakette ausgezeichnet wurde.
Maximal 22 niedersächsische Unternehmen werden jährlich mit der Plakette ausgezeichnet.
Die Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ wurde 1999 vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen im Einvernehmen mit dem damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten gestiftet. Sie wird jährlich an Unternehmen und Institutionen aus Handwerk, Handel, Gewerbe, Verwaltung und Industrie verliehen, die sich in besonderer Art und Weise als Förderer des niedersächsischen Feuerwehrwesens hervorgetan haben, indem sie zum Beispiel nicht nur Feuerwehrangehörige beschäftigen, sondern ihnen problemlos die Erfüllung der freiwillig und ehrenamtlich übernommenen Aufgaben in der Feuerwehr ermöglichen.
Mehr dazu, auch zu den anderen ausgezeichneten Unternehmen, auf den Seiten des Landesfeuerwehrverbandes:
https://www.lfv-nds.de/05-09-2018-22-unternehmen-werden-mit-der-foerderplakette-partner-der-feuerwehr-ausgezeichnet/